Technik – Poesie – Naturkreislauf

Als Gast und Lesende war ich eingeladen zur 1. Tagung des Mironde Verlages am 9. September 2017 in das Hotel Lay-Haus in Limbach-Oberfrohna.

Das spannende Motto lautete »Technik – Poesie – Naturkreislauf«
Eingeladen waren Autoren und Freunde des Verlages.
(mehr dazu hier)

Eine Fülle von Themen wurde bewegt, eingebettet in einen sehr angenehmen Rahmen.

Wolfgang E. Herbst sagte:
Die Wahrheit
hat keine Eigenschaften
alles was ist
ist ein Teil von ihr.

Wenn sich alles immer weiter verkompliziert,
ist die Suche nach einem gemeinsamen Nenner vielleicht ein Ausweg.
Für mich war es das Wort „Kreislauf“.
Allen Kreisläufen liegt etwas zugrunde, das man miteinander vergleichen kann.
Jeder ist in einen Kreislauf eingebunden und kann an seiner Stelle Einfluss nehmen.
Sich dabei an der Liebe und an den Tugenden zu orientieren führt zu Lösungen,
die nicht automatisch so unmenschlich sind, wie viele Lösungsansätze momentan.

Könnten wir durch Vereinfachung und miteinander zurück- und in die Fülle finden, die schon da ist und wartet?
Ist das Einfache und Bewährte vielleicht doch das Beste? fragte Ulrich Osberghaus.
Wie es das Märchen der Sterntaler beschreibt – könnten wir etwas für möglich und wirkend halten,
das über unser menschliches Machen hinausgeht, statt immer weiter dem Größenwahn zu verfallen,
dass jeder an seinem Platz voll und ganz selbst weiß/regelt/schafft, was er zu erschaffen gedenkt?
Was geschehen kann, wird auch geschehen gab nämlich schon Herder zu bedenken.

Mein Lese-Beitrag stellte den Prozess einer seelische Gesundung dar,
einen Weg nach innen, der inneren Heilung,
indem das eigene gesunde Maß (wieder) gefunden und (wieder) gelebt wird.
Dieser Weg führt zurück in die Gemeinschaft. Ein gesundeter Kreislauf.

Nachzulesen in Auszügen im daraus hervorgegangenen 1. Jahrbuch des Mironde Verlages: Technik + Poesie. Innokonservatives Jahrbuch 1, 

erstmals vorgestellt auf der Buchwien 2017

und in meinem neuen Buch (coming soon…).

Berliner Lust Gedanken

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Berlin                                             

bin mittendrin in dir
dein Herz
schlägt heute
auch in mir

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Die Wolkensteiner Randerscheinungen im Theater Variabel in Olbernhau

im_theater_variabel_kunstundunrat-de

Am 28.10.2016 weilten die Wolkensteiner Randerscheinungen Wolfram Liebing, Berndt-Michael Rassenberg, Katrin Albrecht, Ben Albrecht, Claudia Amba Funk mit dem Gast Dieter Fritzsche im Theater Variabel in Olbernhau.

Es wuselte Suppe und norwegischen Humor aufs fröhliche Publikum. Und was unser Bürgermeister an ertragenen Ungerechtigkeiten aufbaute, blies Berndt-Michael mit seinem Digderidoo wieder um, dicht gefolgt von Dieter Fritzsche, der die Glotze und andere Zeiträuber gnadenlos zu Boden reimte.

Ein kleines, feines Theater, dessen Bretter wir betreten durften – danke dafür!