Die verbindende Kraft der Musik
Junge Herzen sind angetreten, liebevoll weiterzutragen, was bewahrenswert für Herzen ist: unbändig frei lebendig sein.
Die verbindende Kraft der Musik
Junge Herzen sind angetreten, liebevoll weiterzutragen, was bewahrenswert für Herzen ist: unbändig frei lebendig sein.
Unser kleines internationales Familienprojekt wurde neu aufgelegt – der Kalender “Barfuß fühlen”, einst für 2013, jetzt für 2027 ist (wieder) da!


“Barfuß fühlen” ein deutsch-norwegischer Kalender
Texte: Katrin Albrecht
Übersetzung: Siri Teige; Ben Albrecht; Bente Ekre
Illustration: Heidemarie Schmidt
Druck: Druckerei Gebrüder Schütze GbR Wolkenstein

Am 12.1. ist kunstundunrat 14 Jahre alt geworden – danke, webmaster.
Manchmal ist es gut, etwas beizubehalten, auch wenn es nicht so dynamisch höher-schneller-weiter…läuft. So wie die ganze Welt im Umbruch wirkt, ist doch alles, was beibehalten werden kann, derzeit eine Mehrleistung zu vorher, wo mehr Übersichtlichkeit, Beständigkeit, langsamere Wandlungen alltäglich zu sein schienen.

kunstundunrat ist noch weiter am Start.

hier wird Musik noch
selber gemacht – Gitarren
schreien, lieben, sind
eingeübt, erlebt
Melodien ziehen Bahn
durch den Saal, Bühne
wird Lebendigkeit
die in die Köpfe einzieht
unvergesslich tief
Resonanzen weckt
und den Herzen Wege zeigt
die alt und neu sind
die heimführen und
mitnehmen in die Ankunft
der Seelenliebe
Himmelbettmusik
und nach dem Konzert fällt Schnee
sanft auf uns alle
applaudiert Winter
Was einst im Frühling begann
geht als Frucht mit fort
und bleibt in allen
Die Reife verbindet die
Noten und Texte
zum ewigen Lied
ich stehle mich fort
und freu` mich auf meinen Ort
wo die Stille weilt
wo die Zeit nicht eilt
da fühl’ ich mich wieder, da
dichten sich Lieder
Begabung finden
heißt wiederzugeben: was
schenkt mir das Leben

Das leere Feld ruht
ich lehne an der Birke
dies` Sinken tut gut
Fichtelberg, Sonne
Bimmelbahntöne vom Tal
Vorweihnachtswonne

Techno im Wald
Schwebende Freude
wabert, ein Heute mit Mond
Rhythmus, der sich lohnt
weil Lebendigkeit
drin wohnt, unverstellt und roh
ich bin dabei froh
tanze untentwegt
bin offen und frei, bewegt
umarme ich mit
bin Teil des Ganzen
auf dem wilden Notenritt
atmen, tanzen, sein
Lebensfreude – ein
Fest für die Seele, Leute
ich empfehle euch
bleibt einfach da drin
wohin auch wandert der Sinn
Techno im Wald in
Liebe, groß und weit
ausgreifende Sicherheit
Tanz des Lebens, Zeit
zu lieben, zu sein
mehr fällt hier keinem mehr ein
es reicht das, was ist
Technooptimist.

Wegelagerer:
Schafe und Kühe auf der
Strasse. Norwegen.
Steil am Hang ein Haus.
Wolken umwerben den Berg.
Schluchten. Regen. Moos.
Hier braucht das Auto
Siebenmeilenstiefel. Und
schafft doch nicht alles.
Norwegen. Weite
die bei sich bleibt und uns schluckt.
Und wieder frei lässt.
Sind wir bei Sinnen
erkennt sich, was in uns lebt.
Das Tote verliert.

mit einem Bein
am Bahnsteig
und dem andren
schon drin
in der Zeitmaschine
die gemütlich
zurücktänzelt
in eine tänzelnde Zeit
der Musik aus blauen Wolken
und einem Himmel in der Wiese
mit Gänseblümchen groß wie Löwen
und ich wachse
und gedeihe
zurück
in der Zeit
die meine war

aus dem Stand
fliegt die Seele nur so weit hinauf
wie sie kann
auch im Landungsverlauf
aus dem Stand
will das Leben
ein Bild ergeben
und mit jedem nächsten Schritt
nimmt es alles mit
an Lebendigkeit, die
bleibt
im Stand
liegt das Bild
in deiner Hand

(in Inspiration zu Vincente Patiz und einem unbekannten Snowkiter)