In Verbindung bringen

Corona macht einsam macht Angst macht ungewiss macht kaputt macht Chaos im gesunden Abstand betrachtet macht jeder an seinem Platz was er kann erstmals fühlen wir die globale Verbundenheit dabei es betrifft uns eben alle jeden an seinem Platz was wir tun tun wir an unserem Platz es betrifft unsere globale Verbundenheit

denn wir sind nicht der Nabel der Welt, sondern Teil der Nabelschnur

und hier noch zum Sehen und Hören ein sehr schönes Lied über den Schmerz des Getrenntseins:

Hubert von Goisern Weit,weit weg LIVE (1994) Quelle: youtube_Kanal „Charivari“

Corona und wir

Unser Leben stoppt. Prüfstand der Herzen.Was hält mich, wen halte ich?

kunstundunrat.de hat durchgehend online geöffnet, liebe Leser, gern teile ich auf dieser Seite meine innersten Gedanken und Gefühle in Lyrik, Bildern, Fotos mit den Menschen, die es anspricht. Viele Künstler leben ihre Kunst aus der Zurückgezogenheit heraus, weil ihre Art, das Leben zu erfassen, speziell ist, die zart besaitete Seele fängt viel zu ungeschützt viel zu viele Impulse auf. Gehen wir an die Arbeit, pflanzen wir etwas Schönes in die Risse unserer Herzen und heilen wir damit die Kluft, die uns oft so schmerzlich trennen wollte. Jetzt, wo alle Kunst- und Kultureinrichtungen geschlossen sind, fällt das vielleicht Menschen schmerzlich auf, die bisher nicht bemerkt haben, dass Kunst und Kultur Räume sind, zweckfreie Räume für ein Verstehen, Erkennen, Nachfühlen und Mitfühlen – mit allen Sinnen und aus vollem Herzen das Leben begreifen. Für mich ist es auch eine Erneuerung meines Glaubens-Weges. Glauben von zu Hause aus – geht das? Vielleicht sollte es dort schon die ganze Zeit anfangen. Denn es heißt ja nicht „Liebe deinen Übernächsten“. Wir sind auf Gemeinschaft angelegt, und jetzt bekommen wir eine Atempause und dürfen unsere „Haus“Aufgaben machen dazu. Die Verbindung wird gehalten…

Einladung zur Ausstellung nach Bad Bentheim, Haus Westerhoff

Lyrische Texte zur Bibel im Rahmen der Ausstellung Wolkensteiner Künstler

zwischen Ostern und Pfingsten, vom 20.03. bis 01.06. 2020 im Haus Westerhoff, Heeresstraße 1, in 48455 Bad Bentheim.

Die Ausstellung findet nicht statt aufgrund der Corona-Krise. Aber:

Die Broschüre zur Ausstellung kann ab sofort hier bestellt werden.