Kunstundunrat hatte sich eine kleine Auszeit genommen, einfach so.
Nach längerer Ungewissheit, wie das Comeback aussehen würde,
sind nun glücklicherweise alle Daten zurückgekehrt.
Danke, Webmaster!
Kunstundunrat hatte sich eine kleine Auszeit genommen, einfach so.
Nach längerer Ungewissheit, wie das Comeback aussehen würde,
sind nun glücklicherweise alle Daten zurückgekehrt.
Danke, Webmaster!
Versunken schwimmt ein Lied
taucht durch Sehnsucht nach Glanz
Ankunft in Armen
das Publikum klatscht
die Tränen weg
Bühne
die Insel der Illusionen
wer
kennt ihren Preis
für Annett Illig, Verena Noll, Joe Sachse, Marcel Schrenk,
Hendrik Frey und die fesche Lola
Manchmal gibt es eine zweite Chance.
Annett Illig, wie sie mitten im Erzgebirge mit ihrer Stimme vergangene Lebenswelten als Sehnsucht in die Gegenwart verpflanzt, konnte ich miterleben zum
1. Hofkonzert in Mildenau am 12. September 2014.
Die Künstler um sie: Verena Noll, Joe Sachse und Marcel Schrenk nahmen das Publikum mit auf eine Reise des Erinnerns.
Was im Leben zählt und bleibt, wenn es sich doch aufzulösen droht; was Zartheit bewirkt, wenn aber das Rohe überwiegt – mit Lachen und Weinen und einem frechen Trotzdem rütteln Stimmen und Töne, die es zu hören lohnt.
Es gibt noch eine Aufführung! Wann und wo lesen Sie hier: Flyer Dietrich und Knef
Für die zahlreichen kleinen und großen zwei- und vierbeinigen Gäste,
die wir dieses Jahr in der Weihnachtszeit beherbergen durften und
für meine Kollegen im Verkauf, die mir die Urlaubstage ermöglicht haben – danke!
Eine Warteschlange an der Wolkensteiner Kirche. Mit meiner Mutter reihte ich mich ein.
Das Weihnachtskonzert Wie soll ich dich empfangen von Annett Illig mit Liederpoet Stellmäcke, im Wolkensteiner Schloss geplant, war zu schnell restlos ausverkauft gewesen. Immer weiter hatten Interessenten angerufen. Da sind unserem praktisch denkenden Bürgermeister die vielen Kirchenbänke eingefallen. Und so kam es, dass sich an diesem 4. Adventsabend die St.-Bartholomäus-Kirche mit ungewöhnlich vielen Besuchern füllte.
Ich schaute von der Empore herunter wie auf einen Film – ehemalige Kollegen, Nachbarn und Bekannte sah ich. Und vor dem Altar standen die Künstler und sorgten dafür, dass man die berühmte Stecknadel fallen hören konnte, so sehr bewegten ihre Worte, ihre Musik, ihr Spiel. Die Pfarrerin durfte sich als Zuhörerin zurücklehnen und genießen. Noch vor einer Woche kämpfte sie mit der kaputten Heizung. Jetzt ließ Stellmäcke „das Gesangbuch“ aufschlagen – gemeint war das Programmheft – und die Gemeinde dieses Abends sang „o lasset uns anbeten“. Was für ein Moment!
Viele Nüsse werden in der Weihnachtszeit geknackt. Heute waren es Herzen.
Annett´s Stimme hat so eine Art, harte Hüllen zu sprengen.
Sie führte eine musikalische Operation durch, unterstützt von einem Team von Spezialisten, die ihr Handwerk ebenfalls meisterhaft verstehen.
Jetzt haben wir alle Musik im Blut – und die Weihnachtsbotschaft. Danke für das Geschenk!
Zwischen Zwiebelduft und Meeresrauschen wird feierlich die friesische Flagge gehisst
in der kleinen Küche auf Rollen, die man bei Bedarf hinaus in die Sonne schieben kann (was für ein schöner Gedanke).
Tamme Hanken bricht sofort das Eis. Tief schaut er hinein in sein Publikum, winkt Einzelne zu sich auf die Bühne auf das Sofa von der Fohlenkoppel und erteilt zwischen Menschen- und Tiergeschichten Anschauungsunterricht der besonderen Art.
Hinter jedem Satz steht geballte Lebenserfahrung. Zwei hübsche Augen sehen ihn an – er sieht die große Sehnsucht darin und nimmt einen ganzen Saal mit hinein in dieses Gefühl.
Vom ersten Moment an wird spürbar, was er im Laufe des Abends selbst ausspricht:
„Wir müssen bei manchen nachhelfen, dass sie sich selber helfen.“
Eigentlich geht es um Pferde. Und doch um so viel mehr.
Die Tiere müssen ihre Menschen ertragen. Wie sich das aufeinander auswirkt, was es für Stilblüten treibt, und wie wertvoll und wichtig funktionierende Beziehungen sind, erläutert er mit klarer Sprache.
Ich gebe ein XXL für das große Herz des Knochenbrechers.
Am Fensterplatz
versiegter Verstiegenheit
wird die Aussicht groß
dass alles bleibt, weil
nichts zwingt nichts treibt
der Augenblick
befreit