Altes Jahr dein Angesicht
lächelt mir im Kerzenlicht
Bin neben dir gerannt
doch deine Hand
nach mir ausgestreckt
hab ich erst jetzt entdeckt
Altes Jahr dein Angesicht
lächelt mir im Kerzenlicht
Bin neben dir gerannt
doch deine Hand
nach mir ausgestreckt
hab ich erst jetzt entdeckt
Als die Bilder ineinander stürzten
Farben trieben
zwischen Tönen
uferlos dem Abgrund zu
Die Brandung drohte,
schickte Gischt
Der Fluss
war ich
Ich floh
in eine Aue
beruhigte mich
Die Töne und die Farben
brachte ich
an Land –
Ein Bach bin ich
mit Narben
mit Tönen
und mit Farben
sie schmücken mich
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Wo bleibt
feste Betrachtung
die wertlos
wenn nicht geteilt
nur ein Schöpfer
an ihr feilt
schmerzlich merkend
Unvollkommenheit
die doch als Gegenstück
überbrückend, scheinbar
eine Welt verheilt
(Foto und Text: Ben Albrecht)
Rolle deines Lebens
in Schwung bringen
verträgt immens
Suchen und Ringen
streitbare Konsequenz
Leben wird es zeigen
Nur rollen muss sie
(Foto und Text: Ben Albrecht)
Die Herde zieht
tiefe Furchen im Schnee
Futterdieb
Weiss wird was einst Klee
blieb
(Text: Ben Albrecht)
Du bist der Gast
in deinem Leben
Schaust aus dem Fenster
fremden Wegen
nach
bist glücklich
sie zu fegen
Hast deine Welt
am Besen kleben