Ganz viele Fliegen wurden für mich mit einer (Film)klappe – na geschlagen klingt so negativ..
Es war mein großer Wunsch, auf unserem Kammweg barfuß Gedichte zu lesen, ich wußte nur nicht wie und wann. Und für 2014 stand auf meinem Wunschzettel vertonte Texte, doch die Ausrüstung dazu war leider nicht vorhanden. Aber das alles zusammen bereits im Februar Wirklichkeit sein würde, hat mich mehr als überrascht.
Das Team von erzgebirge.tv sprach mich an, weil ich mich am Literaturwettbewerb Kammweg beteilige. Darüber wollten sie gern etwas berichten – am Kammweg. Und Gedichte sollte ich dort lesen. Ich konnte es kaum glauben!
Die Dreharbeiten haben einen riesen Spaß gemacht, auch wenn meine Mutter für mich gefroren hat, wie sie sagt, denn sie war als Zuschauerin dabei, als ich mitten im Winter barfuß im Grünen Graben…:

Die Zugvögel fliegen nach Leipzig!
Link zu wann und wo: 140211KatrinAlbrecht Link zum Stand des Mironde Verlages: 140211MesseAlleIm vergangenen Jahr gastierten wir Wolkensteiner Randerscheinungen in der Partnerstadt Bad Bentheim, und auf der Fahrt wurde die Idee einer neuen Vortragsreihe in Wolkenstein geboren.
„Wolkenstein im Sinn“ sollte Ideengut ans Licht bringen, sollte wecken, was in manch erzgebirgischem Kämmerlein schlummert.
Am 4. Februar 2014 durften die Randerscheinungen eine mehr als gelungene Auftaktveranstaltung erleben. Im Rahmen der Ausstellung „Heilkunst im Mittelalter“ hatten wir nach einem Partner gesucht, der dieses Thema mit der Gegenwart verknüpfen kann. Dr. med. Burkhard Flechsig erklärte sich bereit, sein Wissen und seine Erfahrung einzubringen.
Immer weiter füllte sich die Bibliothek. Der Bürgermeister schleppte freudig Stühle. Zwischen den Bücherregalen durftete es nach Tee, Plätzchen und frisch gebackenem Brot. So war der Vortrag von Dr. Flechsig in einen liebevollen Rahmen eingebettet, konnten seine Worte vom Publikum wohlwollend verdaut werden. Fremde, weil zukunftsweisende Kost mischte er in machbaren Häppchen unter mit dem Fazit: Gesundheit ist denkbar. Er mahnte mehr Dankbarkeit an unserem Leben in Fülle, aber auch, manch falscher Fülle zumindest hin und wider zu entsagen, um Körper und Geist zu reinigen und wieder Gutes aufnehmen zu können.
Am liebsten würde er wohl mehr Eigenverantwortung verschreiben, aber die muss und darf jeder Mensch selbst übernehmen. Dies mehr und mehr zu lernen sollten wir uns gegenseitig in Liebe beibringen. Denn dort stecken wir oft noch in den zu eng gewordenen Kinderschuhen, und unser Zeigefinger zeigt so weit weg von uns selbst. Wir sagen danke einem Arzt, der unseren Sinn dafür geschärft hat!
Dienstag, 04. Februar 2014
19.00 Uhr
Vortrag zur Ausstellung “Heilkunst im Mittelalter”
von Dr. med. Burkhard Flechsig, Ehrenfriedersdorf,
in der Stadtbibliothek Wolkenstein