Fastenerfahrung

ein Gebetsbild:
Ich bin dein weißes Blatt, in das du alle deine Gedanken und Gefühle legen darfst.
Vertraue sie mir an, denn ich habe unendlich viel Platz dafür.
Komm in meine Arme. Wir wollen zusammen ganz still werden und einander dankbar betrachten.

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Wir sollten nicht mehr essen, als wir verdauen können – geistig, seelisch, körperlich.
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Wie der körperlich Kranke eine Struktur bekommt, die er durchläuft, um zu genesen,
so braucht die Seele einen Alltagshalt. Meine persönliche Erfahrung ist: wenn der Alltag mir zur Last wird,
habe ich mich überfordert – seelisch, geistig oder körperlich, schlimmstenfalls komplett.
Dann braucht es das weiße Blatt – alles loslassen, frei geben,
statt selbst weiter den Filter zu spielen und mir alles reinzuziehen und durch mich durch zu verarbeiten.
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Im täglichen Alltagsleben den Ablauf dankbar, achtsam und liebevoll durchlaufen,
sei ganz in dem, was du gerade tust.
Der überforderte Geist und die geschundene Seele dürfen darin gesunden, der Körper regeneriert.