Norwegen in Gummistiefeln

 

So erstaunlich wie das Land sind die Lebenserfahrungen,
die man als junger Mensch in Norwegen sammeln kann.

Unser Sohn Ben hat Land, Leute, Tiere und sich selbst beschrieben
in seinem ersten Buch „Norwegen in Gummistiefeln“ – unbekümmert,
abwechslungsreich und doch mit ernsthafter Tiefe.
 https://norwegen-in-gummistiefeln.de/

Mich küsst die Ferne – Einladung zur Lesung

Claudia Amba Funk, Katrin Albrecht, Ben Albrecht

Der Frühling erwacht und mit ihm die Sehnsucht.

Am Strand von Hiddensee träumen,
in Norwegen auf einer Farm arbeiten,
in Indien verliebt sein.
Texte, Lieder und fremde Sprachen laden ein,
den Absprung vom Tellerrand zu wagen.

Denn diesmal bitten die Wolkensteiner Randerscheinungen nicht zu Tisch,
sondern geben sich ganz dem Fernweh hin.

Wo: Stadtbibliothek Wolkenstein
Markt 13; 09429 Wolkenstein
Wann: Samstag, 29.4.2017
Beginn: 19:30 Uhr


Kartenreservierung:

Uta Liebing
Tel.: 037369 131-27
Email:  stadtbibliothek@stadt-wolkenstein.de

Mit allen Sinnen Sommernachtstraum

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Viola Felber, die Leiterin des Stadtteiltreffs Wittgensdorf,
zelebrierte einen sonnigen Abend lang den Sommer.

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Ich durfte meine erste Lesung unter freiem Himmel halten, begleitet von Ben Albrecht, meinem Sohn. Außerdem wurde unsere Ausstellung „Barfuß fühlen“ damit eröffnet, unser Familienprojekt. Die gezeigten Bilder stammen aus unserem gleichnamigen Kalender mit Texten von mir, Blütenmotiven meiner Mutter Heidemarie Schmidt und der Übersetzung ins Norwegische durch meinen Sohn Ben gemeinsam mit den Norwegerinnen Siri Teige und Bente Egre.

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Meine Mutter, die heute Geburtstag hat, bekam Rosen und ein Lied, gesungen von Harald Meyer, geschenkt.

Anschließend startete ein interaktives Schauspiel frei nach dem Sommernachtstraum von Shakespeare.

Alle hatten wir sehr viel Spaß dabei.

Violas Anliegen, sich bedingungslos zum Leben zu stellen,
Leichtigkeit zu suchen fernab allen Perfektionismusstrebens,
zu lieben, was ist und einfach zu leben mit einem dankbaren Lächeln und mit etwas unkaputtbarem:
einer unbändigen Lebensfreude – dieses (Über-) Lebensrezept durften wir kosten.

Außerdem unter freiem Himmel in der Abendsonne leuchtend: am Klavier die bezaubernd spielende Rita Rappicka, begleitet von der wunderbaren Stimme von Harald Meyer (Sänger am Opernhaus Chemnitz), sowie sehr fleißig unterstützt vom Abendgezwitscher der Vögel in den Bäumen,
war es vielleicht doch nur ein Sommernachtstraum?

Wolfram Liebing und „Die Wolkensteiner Randerscheinungen“, ein „Stargast“ und ein sehr herzliches Publikum in der Flossmühle Borstendorf

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Wolfram Liebing Foto: Matthias Degen

Ben und Katrin Albrecht Foto: Matthias Degen

Ben und Katrin Albrecht Foto: Matthias Degen

Berndt-Michael Rassenberg Foto: Matthias Degen

Berndt-Michael Rassenberg
Foto: Matthias Degen

Eine Lesung mit viel Herz

Die oberen Fotos hat mir Herr Degen von der Freien Presse liebenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Und auch für die viele Zeit, die er sich genommen hat, um seinen Artikel über diesen Abend zu schreiben.

Wolfram Liebing ging auf eine Zeitreise, begegnete seiner Herkunft in Trümmern und Menschen gemeinsam mit uns, den „Wolkensteiner Randerscheinungen“ und einem Stargast, der sich als Wolframs ehemaliger Deutschlehrer und begnadeter Dichter entpuppte: Dieter Fritzsche.

Unser zahlreich erschienenes Publikum aus dem Floßmühler Umland, aus Chemnitz und aus dem Wolkensteiner Floßplatz hörte uns in Totenstille zu, brach in lautes Gelächter aus bei Dieter Fritzsches „Umkehr-Lyrik“. Bitterer Ernst wurde von ihm gnadenlos lächerlich gemacht in sehr gekonnten Reimen – eben ganz die „alte Schule“.

Der Musiker Berndt-Michael Rassenberg entführte in ferne Länder und Träume.

Claudia Amba Funk, neu dazugekommen bei den „Wolkensteiner Randerscheinungen“, stellte das Herz auf eine traurig-heitere Bühne, beleuchtete, was den Menschen treibt, und was das anrichten kann. Schickte alle ins Universum hinaus. Und tröstete doch zum Schluss mit „Absolut“.

Ben Albrecht begleitete musikalisch und trug ebenfalls eigene Texte vor. Seine kritische Gegenwartsbeobachtung und seinen kleinen biografischen Einblick entschärfte er mit einem Augenzwinkern.

Ein bunter Abend, der keinesfalls wirr, sondern in gegenseitig bereichernder Ergänzung auch mich selbst berührt hat. Mit allen Akteuren stand ich zum Verbeugen vor dem Publikum und dachte dabei, dass sich für mich ein alter Satz bewahrheitet: die Kinder sollen es einmal besser haben. Meine Vorfahren erlebten die Trümmer und räumten sie weg. Meine Generation räumt(e) die Trümmer im Kopf auf. Unsere Kinder können frei von allen inneren und äußeren Trümmern ihr Leben gestalten. Dazu muss man die richtigen Prioritäten setzen. Darauf verwies auch in abschließenden Worten Kathrin Ardelt, die Inhaberin der Flossmühle.

Und das Herz? Braucht vor allem eins: Frieden! Den müssen wir alle gemeinsam bewahren.

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Claudia Amba Funk – absolut!

mucksmäuschenstill

mucksmäuschenstill unser Publikum

Ben Albrecht

Ben Albrecht und die Energieblockade

Einladung zur Lesung

Die Wolkensteiner Randerscheinungen laden zu ihrer 5. Lesung ein.
Bitte auf die blaue Schrift klicken: Lesung_Randerscheinungen_08_11_2014

Es freuen sich auf ein gutgelauntes Publikum
Katrin Albrecht, Wolfram Liebing, Berndt-Michael Rassenberg und Ben Albrecht

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