Premiere des Musiktheaters Rabenschnabel am 26.04.2016 im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz

musiktheater_rabenschnabel_2_kunstundunrat.demusiktheater_rabenschnabel_kunstundunrat.demusiktheater_rabenschnabel_3_kunstundunrat.de

26.04.2016
Musiktheater Rabenschnabl
»Es lebte ein Kind auf den Bäumen«
Liedergeschichte von C. Wecker
Gesamtleitung Annett Illig
Produktion der Kreismusikschule ErzgebirgskreisPremiere 26.04.2016, 17.00 Uhr
Theater Annaberg,
21.05.2016, 16.00 Uhr
Theater Variabel Olbernhau,
01.06.2016, 10.00 Uhr
Kulturhaus Aue

„Durchhalten lohnt sich!“
Das habe ich heute im Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz von Kindern gelernt.

Als ich ankam, war das Theater schon gut gefüllt. Sehr viele Kinder, auch kleinere, verbreiteten erwartungsvollen Lärm. Und in der Reihe hinter mir bekundete eins fortwährend: „Mir ist langweilig!“
Doch vom ersten Lied an verstummten alle Gespräche bis zum Ende der Vorstellung. Stattdessen wurde mitgeklatscht, auch mitgesungen. Und einmal verwandelten sich die untersten Sitzreihen sogar in einen quakenden Froschteich.

Annett Illig dirigierte und agierte, vor allem aber motivierte sie ihre großen und kleinen Akteure, darunter auch ihre beiden Kinder, und sorgte dafür, dass Publikum und Künstler eng zueinander fanden.

Die noch junge Hauptdarstellerin wirkte, als hätte sie schon eine sehr lange Bühnenerfahrung, so sicher tanzte, sang, sprach und spielte sie.

Am Ende gab es großen Applaus. Zwei Jahre Probe! Das Durchhalten habe sich gelohnt, betonte Annett Illig und bekundete mitten in den Beifall hinein sehr ausführlich ihr Dankeschön den vielen Menschen, die diese Aufführung ermöglicht haben.

Es spricht sich immer mehr herum, dass Annett Illig mit klarer Handschrift Kunst im Erzgebirge lebendig macht, der man als Förderer vertrauen kann. Diese anerkennenden Worte wurden ihr von der Leitung der Kreismusikschule zugesprochen.

Für die vielen Kinder auf der Bühne und im Zuschauerraum ist die Aufführung sicher ein sehr schönes Erlebnis gewesen, das unterschiedlich lang anhalten wird. Aber keiner weiß, ob sich heute nicht ein Traum in einem Kopf festetzen konnte. Denn vieles ist möglich, wenn man sich Hilfe sucht. Und hoffentlich hat sich bei allen Anwesenden dieser Ohrwurm ein Nest in den Köpfen gebaut: „Was man nicht kann, das muss man üben!“

Es gibt noch weitere Vorstellungen zum Weiterträumen und -üben.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.